Implantologie

Fester Halt für mehr Lebensqualität

Wenn ein Zahn fehlt, spüren Sie das nicht nur beim Essen. Sie sprechen anders, lächeln zurückhaltender und fühlen sich im Alltag unsicher. Zudem können aufgrund der geringeren Abstützung mit der Zeit Kieferprobleme entstehen. Zahnimplantate bieten hier einen natürlichen, langfristigen Lösungsansatz.

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln aus Titan oder Keramik, die fest im Kieferknochen verankert werden. Sie verwachsen im Laufe der Einheilzeit mit dem Knochen und geben Kronen, Brücken oder Prothesen stabilen Halt. In ihrer Funktion und ihrem Aussehen sind sie von natürlichen Zähnen kaum zu unterscheiden.

Unsere Leistungen im Bereich Implantologie

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Digitale 3D-Röntgendiagnostik

Wir erstellen dreidimensionale, hochauflösende Aufnahmen Ihres Kiefers – mit einer deutlich geringeren Strahlenbelastung als bei herkömmlichen Verfahren. So erkennen wir exakt:

  • Wie viel Knochen vorhanden ist
  • Wo Nerven und Kieferhöhle verlaufen
  • Wie präzise implantiert werden kann
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Navigierte Implantation

Stellen Sie sich vor, Ihr Implantat hätte ein GPS-System: Wir planen vorab digital die optimale Position und übertragen sie mit einer speziell angefertigten Schablone Punkt für Punkt in Ihren Kiefer.

Besonders in kritischen Bereichen wie dem Unterkiefernerv oder der Kieferhöhle ermöglicht uns diese Technik höchste Präzision.

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Knochenaufbau

Ist Unterkiefer nicht genug Knochensubstanz vorhanden, bauen wir diese mit körpereigenem Knochen oder modernen Ersatzmaterialien schonend wieder auf. In den meisten Fällen ist der Knochen nach einigen Monaten so weit stabilisiert, dass die geplante Implantation fortgesetzt werden kann.

Im Seitenzahnbereich des Oberkiefers ist häufig ein sogenannter Sinuslift nötig. Dabei heben wir die Schleimhaut der Kieferhöhle sanft an und bringen Knochenmaterial ein – für eine stabile Verankerung auch bei wenig Restknochen.

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Behandlung von Periimplantitis

Eine Entzündung rund um das Implantat kann durch bakterielle Beläge entstehen.

Wir erkennen solche Prozesse früh und behandeln sie je nach Ausprägung gezielt mit professioneller Reinigung und chirurgischen Maßnahmen.

Unser Kieferservice für Sie

  • Präzise 3D-Diagnostik für optimale Behandlungsplanung
  • Digitale Implantatnavigation für mehr Sicherheit
  • Schonende Verfahren bei Knochenaufbau und Implantation
  • Individuelle Betäubung oder Narkose – je nach Bedarf und Eingriff
  • Eng abgestimmte Zusammenarbeit mit Ihrer überweisenden Zahnarztpraxis

Häufige Fragen zur Implantologie

Wie lange dauert es von der Implantation bis zum Zahnersatz?

In der Regel vergehen nur wenige Wochen zwischen dem Eingriff und dem Einsetzen des Zahnersatzes. Die genaue Dauer hängt vom individuellen Heilungsverlauf und eventuellen Vorbehandlungen wie einem Knochenaufbau ab.

Viele Patientinnen und Patienten empfinden die Implantation als deutlich angenehmer als eine Zahnentfernung. Der Eingriff erfolgt unter lokaler Betäubung, Sedierung oder auf Wunsch auch in Vollnarkose.

Wenn zu wenig Knochensubstanz vorhanden ist, kann ein Knochenaufbau sinnvoll oder notwendig sein. Dank moderner Implantatformen lässt sich ein solcher Eingriff jedoch in vielen Fällen vermeiden.

Implantate können bei guter Mundhygiene und regelmäßiger Kontrolle viele Jahre halten – oft sogar ein Leben lang. Wichtig ist eine konsequente Pflege zu Hause und die professionelle Nachsorge in der Praxis.

Periimplantitis ist eine Entzündung des Gewebes rund um das Implantat. Sie entsteht meist durch bakterielle Beläge. Wir erkennen solche Veränderungen frühzeitig und behandeln sie je nach Schweregrad mit schonenden Verfahren oder chirurgisch.

Je nach Art des Eingriffs empfehlen wir, ein bis zwei Tage zu pausieren. Auf eine Urlaubsreise sollten Sie in der ersten Woche nach der Implantation besser verzichten, da in diesem Zeitraum Kontrolltermine anstehen und erfahrungsgemäß Beschwerden auftreten können.

Leichte Bewegung ist nach wenigen Tagen wieder möglich. Wenn die Wunde jedoch pocht oder schmerzt, sollten Sie die Belastung reduzieren. Bei Unsicherheiten beraten wir Sie gern individuell.

Ja, eine Schwellung kann auftreten und ist meist am zweiten Tag nach dem Eingriff am stärksten. Danach klingt sie in der Regel ab. Sollten Beschwerden zunehmen oder sich verschlechtern, melden Sie sich bitte bei uns.

Eine Überweisung ist nicht zwingend erforderlich, aber hilfreich. So wissen wir bereits vorab, welche Behandlung bei Ihnen vorgesehen ist.

Bitte bringen Sie Ihre Versichertenkarte sowie – falls vorhanden – eine gültige Überweisung, aktuelle Röntgenbilder und Ihren Medikationsplan mit.

Jetzt beraten lassen

Sie wünschen sich ein Implantat, haben eine Zahnlücke oder benötigen eine zweite Meinung? Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.